Fuerteventura,

sotaventodie zweitgrößte der Kanarischen Inseln, liegt rund 120 KM westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Mit einer Fläche von 1659,74 Quadratkilometern ist sie nach Teneriffa die zweitgrößte der Inseln des Archipels. Allerdings lässt sich die Einwohnerzahl der Insel nicht mit Teneriffa oder Gran Canaria  vergleichen. In Puerto del Rosario, Hauptstadt der Insel, befindet sich der Flughafen. Fuerteventura bildet mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren.                                  
Die Kanaren gehören zum Hoheitsgebiet Spaniens, genießenaber einen Sonderstatusals Autonome Gemeinschaft mit eigenem Parlament und Präsidenten (seit Juli 2007).  Fuerteventura gehört mit  Lanzarote und Gran Canaria zur spanischen Provinz Las Palmas. 

 

Historisches:

Casa RuralDer erste Teil Fuerteventuras, der ältesten Insel der Kanaren, entstand vor ca. 20,6 Millionen Jahren. Sie ist vulkanischen Ursprungs und der restliche Teil der Inselmasse entstand vor etwa 5 Millionen Jahren. Das Bild Fuerteventuras  wurde durch Wind und Wetter stark verändert. Die vulkanischen Aktivitäten sind allerdings vor 4.000 bis 5.000 Jahren erloschen.
Die Insel erreicht nur knapp eine Länge von 100 Kilometern und ist sogar an der breitesten Stelle nur knapp 31 Kilometer. Der Istmo de la Pared, der die Insel in zwei Teile gliedert ist sogar nur fünf Kilometer breit.

Die Kanarischen Inseln wurden ab etwa 3000 vor Christus von den Guanchen bewohnt, deren Herkunft sehr wahrscheinlich auf nordafrikanische Berberstämme zurück zu führen ist. Bei der Ankunft der Spanier im 15. Jahrhundert soll es auf Fuerteventura einen Steinwall quer über die Landenge der Insel (Istmo de la Pared) gegeben haben. Dieser Steinwall begrenzte die zwei Königreiche der Insel in das nördliche Maxorata und in das südliche Gandia (heute Jandia)

Aufgrund fantastischer Berichte, die 1312 Lancelotto Malocello von Lanzarote mitbrachte, brachen 1340  Spanier und Portugiesen mit Expeditionen in Richtung Kanaren auf. Die Inseln wurden fortan von europäischen Glücksjägern und auch leider Sklavenjägern heimgesucht. Jean de Béthencourt startete 1402 seine Expedition von Lanzarote aus, das er bereits unterworfen hatte. Und innerhalb kurzer Zeit ließen sich der König der nördlichen, sowie der König der südlichen Halbinsel mit Ihren Gefolgsleuten taufen. Die Könige verblieben auf der Insel und bekamen sogar ihre Ländereien zurück. Betancuria wurde als Hauptstadt gegründet.

In den Jahrhunderten die folgten, sah Fuerteventura den Franziskaner Didakus, der das Kloster Fortaventura gründete und der als Missionar der Guanchen gilt. Fuerteventura sah Diego García de Herrera, der die Insel in Besitz nahm. Herrera und seine Nachfolger, die als Señores über die Insel herrschten, waren es auch, die sie systematisch erschlossen. Fuerteventura sah aber auch immer wieder Piraten und Freibeuter. 1740 landeten englische Korsaren bei Gran Tarajal und wollten die Insel unterwerfen. Tapfere Majojeros besiegten sie allerdings in zwei Schlachten bei Tuineje. Die Nachstellung der Anlandung und die der Schlacht bei Tuineje sind eines der grössten Highlights im Süden der Insel. Die beiden Festungstürme, einer in El Cotillo, der andere in Caleta de Fuste, wurden zum Schutz gegen Überfälle von Freibeutern errichtet.

Klima

Was das Klima angeht, so kann man nur sagen, der Beiname „Inseln des ewigen Frühlings“ ist gerechtfertigt. Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm, das Meer gleicht die  Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara meistens fern. Sollte das mal nicht der Fall sein, so zeigt sich eine mit „Calima“ bezeichnete Wetterlage. Mit 147 mm pro Jahr ist Fuerteventura sehr niederschlagsarm. Die Berge sind so niedrig, dass die Wolken ungehindert darüber hinweg ziehen können. Durch fehlende Vegetation fließen die teilweise sehr starken Regenfälle in den Wintermonaten ungenutzt und ungebremst ins Meer ab. Und noch immer ist die Erosion durch den Wind sehr hoch.

Ein besonderes Phänomen ist die sog. Calima. Heißer Ostwind, der aus der Sahara heran geweht wird. Die Temperaturen können dann sprunghaft um 10 Grad oder mehr steigen und die Luft ist extrem trocken. Manchmal bringen die Saharawinde auch feinen Sand mit sich, so dass der Himmel sich verdunkelt. Die berüchtigten afrikanischen Wanderheuschrecken erscheinen allerdings nicht sehr häufig.

Kilometerlange Sandstrände, beeindruckende Dünenlandschaften, eine magisch anmutende Berglandschaft und sympathische  Einwohner, ein gleich bleibendes mildes und angenehmes Klima machen Fuerteventura liebenswert und lebenswert. Schaun Sie vorbei! Entdecken Sie unser Fuerteventura
und vielleicht bleiben ja auch Sie hier…...   

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